Ob Informationen des Instituts der deutschen Wirtschaft oder Nachrichten aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz: Wir informieren Sie rund um das BQ-Portal, das Thema Anerkennung, die Fachkräfte-Offensive und vieles mehr.
Passend zum 10-jährigen Jubiläum hat das BQ-Portal einen weiteren Meilenstein erreicht: Heute wurde das 100. Länderprofil veröffentlicht! In dem neuen Länderprofil Nepal finden Sie detaillierte Auskünfte zum Aufbau, den rechtlichen Grundlagen, länderspezifischen Besonderheiten und zu aktuellen Reformen des Berufsbildungssystems. Weiterhin können mithilfe der Abbildung des Berufsbildungssystems nepalesische Abschlüsse schnell eingeordnet werden.
Ein erfolgreiches Jahrzehnt der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen liegt hinter uns und das BQ-Portal war von Anfang an mit dabei. Gemeinsam mit Akteuren der Berufsanerkennung und insbesondere den Berufskammern haben wir das BQ-Portal zu dem gemacht, was es heute ist: eine wertvolle online Wissens- und Arbeitsplattform, die mit 100 Länderprofilen, über 4700 Berufsprofilen und mehr als 2200 Prüfergebnissen für Transparenz zu ausländischen Berufsabschlüssen sorgt und die Einheitlichkeit und Schnelligkeit von Anerkennungsverfahren fördert.
Der aktuelle Flyer von „Anerkennung in Deutschland“ beschreibt wichtige Stationen auf dem Weg zur Anerkennung und nennt kostenlose Quellen für Information und Beratung.
Die Auftragsbücher sind in vielen Unternehmen wieder voll, aber geeignete Arbeitskräfte fehlen vielerorts. Im Laufe des Jahres 2021 stieg die Fachkräftelücke von rund 213.000 im Januar auf etwa 465.000 Arbeitskräfte im Dezember. Der Bedarf an Fachkräften wird durch den demografischen Wandel zukünftig voraussichtlich noch weiter zunehmen. Die größten Fachkräfteengpässe herrschten 2021 in den sozialen sowie den Gesundheitsberufen. Große Engpässe gab es zudem in den Bauberufen. In diesen Berufen arbeiten sehr viele Personen mit einer Drittstaaten-Nationalität.
Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt – und dabei auch die Arbeit der Ausbilder:innen. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt NETZWERK Q 4.0 möchte wissen: Wie bilden Sie als Ausbilder:in im digitalen Wandel aus? Welche Veränderungen erwarten Sie und haben Sie vielleicht bereits durch das Arbeiten von zuhause aus? Wie bereiten Sie sich auf zukünftige Veränderungen vor und welche Unterstützung wünschen Sie sich?
Seit dem 1. März 2020 ist das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft. Das Gesetz macht es für Unternehmen einfacher, Menschen aus dem nicht europäischen Ausland zu rekrutieren und als Fachkräfte oder Auszubildende zu beschäftigen. Wie stark das Angebot nachgefragt ist, zeigen mehr als 100.000 telefonische und schriftliche Beratungen durch die Hotline „Arbeiten und Leben in Deutschland“.
Zur Deckung des Fachkräftebedarfs ist Deutschland auf Zuwanderung angewiesen. Doch wie gelingt es, Fachkräftenachfrage und -angebot am deutschen Arbeitsmarkt zusammenzubringen? Und wie können Kompetenzen und Qualifikationen der zugewanderten Menschen adäquat bewertet und ihre Potenziale genutzt werden? Das zehnjährige Bestehen des Anerkennungsgesetzes im Jahr 2022 ist Anlass, diese Fragen aufzugreifen. Dabei soll nicht allein dieser Weg der Zuwanderung betrachtet werden. Es geht auch darum, jenseits des Anerkennungsgesetzes Strategien und Instrumente bei der Anwerbung, Qualifizierung und Integration ausländischer Erwerbspersonen in den Blick zu nehmen. Neben strukturellen Rahmenbedingungen sollen dabei auch Initiativen auf Branchen- und Betriebsebene sowie Beratungsangebote betrachtet werden. Hierzu stellt die BWP-Ausgabe Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung sowie Erfahrungen aus der Praxis vor und zeigt weiteren Handlungsbedarf auf.
Auf der Datenbank Anabin können Sie neuerdings über das Stichwort Berufsabschlüsse Informationen über rund 550 ausländische Gesundheitsberufe aus 125 Staaten abrufen.