Veranstaltungen

Ausgewählte Veranstaltungen der kommenden Monate rund um die Themen Migration, Arbeitsmarkt und Anerkennung.

Gerne können Sie uns auch Ihre Veranstaltungstipps zukommen lassen projektbuero@bq-portal.de

10h - 17h
Workshop
Frankfurt a. M.
WALHALLA Fachverlag

Das Seminar greift die Entwicklungen im Bereich der Fachkräftemigration auf. Im Zentrum steht das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Wesentlich ist hier, dass die berufliche Ausbildung im Hinblick auf die damit verbundenen Aufenthaltsrechte dem Studium und Hochschulabschluss gleichgestellt wird. Migration ist auch künftig nicht nur den bereits Qualifizierten eröffnet, sondern Migrantinnen und Migranten können – wie schon im Zuge der Öffnung für Studienbewerber – bereits zur Berufsausbildung oder zur Suche nach einer entsprechenden Arbeitstätigkeit nach Deutschland kommen.

Das Seminar behandelt die sich hierbei stellenden Fragen: 

  • Wer kann von diesen Qualifikationschancen Gebrauch machen?
  • Wie laufen die Verfahren ab?

Für detailliertere Informationen zum Seminarprogramm und zur Anmeldung, schauen Sie hier.

Kosten: 299€ (bei Anmeldung bis 09.02.2021 249€)

11h - 12h sowie 18h - 19h
Workshop
Online
NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge

Bei diesem Online-Seminar geht es um die Willkommenskultur im Betrieb, um kulturelle Vielfalt und Herausforderungen sowie die Religion am Arbeitsplatz.

Das Online-Seminar richtet sich an Betriebe aus Rheinland-Pfalz.

Melden Sie sich gerne an unter: kausa@hwk.de

10h30 - 11h
Veranstaltung
Online
NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge

Jeden Donnerstag von 10:30 bis 11:00 Uhr informiert NUiF zu einem Thema rund um die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten, möchte mit Ihnen in den Austausch kommen und Ihre Fragen beantworten.
Am 28.01 zum Thema "Beschäftigungsduldung".

Für Geflüchtete, die sich bereits eine berufliche Existenz aufgebaut haben, bietet die Beschäftigungsduldung eine Möglichkeit, auch nach Ablauf der Aufenthaltsberechtigung oder Duldung in Deutschland zu bleiben. Welche Voraussetzungen hierfür erfüllt werden müssen und wie Sie die Beschäftigungsduldung beantragen, erfahren Sie in diesem Webinar.
Die Teilnahme an der Online-Reihe #NUiFerklärt ist wie immer kostenfrei.

Unter diesem Link können Sie sich anmelden. Dabei ist es egal ob Sie nur an Einzelterminen oder an der ganzen Reihe teilnehmen wollen.
10h - 12h30
Workshop
online: Zoom
Diakonie Hamburg

Ein Ziel des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes ist es, die Verfahren auf Erteilung eines Visum und Beschäftigungserlaubnis zu verkürzen und transparenter zu machen. In diesem Zusammenhang wurde das sogenannte „Beschleunigtes Fachkräfteverfahren“ nach § 81 a AufenthG eingeführt. Damit soll das Verfahren gebündelt werden und z.B. Anerkennung, Familiennachzug, Prüfung der Beschäftigungsbedingungen und Termin zu Visavergabe gemeinsam abgearbeitet werden. Hinzu kommen Pflichten der Behörden innerhalb bestimmter Fristen konkrete Hinweise zu geben, welche Unterlagen benötigt werden. Auch wenn der Auf- und Ausbau des Verfahrens sich durch die Pandemie verzögert, existieren bereits entsprechende Stellen und Verfahren.

Die Fortbildung soll einen Überblick geben, wie das beschleunigte Fachkräfteverfahren abläuft und an wen es sich richtet.

Kosten: 30€ für Mitglieder des diakonischen Werks
40€ für Nicht-Mitglieder
Anmeldung: per E-Mail an anmeldung.me@diakonie-hamburg.de

10h30 - 11h
Veranstaltung
Online
NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge
Jeden Donnerstag von 10:30 bis 11:00 Uhr informiert NUiF zu einem Thema rund um die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten, möchte mit Ihnen in den Austausch kommen und Ihre Fragen beantworten.
Am 21.01 zum Thema "Ausbildungsduldung".
Für viele Geflüchtete ist die Aufnahme einer Ausbildung eine echte Chance auf eine langfristige Integration und berufliche Karriere in Deutschland. Viele Unternehmen suchen nach engagiertem Nachwuchs, wünschen sich aber auch Planungssicherheit für ihre Mitarbeiter. Hier bietet die Ausbildungsduldung eine gute Möglichkeit. Welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen und wie Sie die Ausbildungsduldung beantragen, erfahren Sie in diesem Webinar.
Die Teilnahme an der Online-Reihe #NUiFerklärt ist wie immer kostenfrei. Wir würden uns sehr freuen, Sie an allen Terminen begrüßen zu dürfen. Selbstverständlich können Sie aber auch nur an ausgewählten, für Sie besonders spannenden Terminen der Reihe teilnehmen.
 
Unter diesem Link können Sie sich anmelden. Dabei ist es egal, ob Sie nur an Einzelterminen oder an der ganzen Reihe teilnehmen wollen.
10h30 - 12h
Veranstaltung
online: Zoom
BQ-Portal

Denken Sie darüber nach, Fachkräfte aus dem Ausland zu rekrutieren oder sind in diesem Bereich beratend aktiv? Die BQ-Portal-Webinarreihe "Potenziale beruflicher Anerkennung bei der Fachkräfteeinwanderung" gibt an vier Terminen einen Überblick über die Berufsbildung in 13 Fokusländern der Fachkräfteeinwanderung sowie über die Besonderheiten bei der Anerkennung verschiedener Berufsabschlüsse:

20. Januar 2021, 10:30-12h: Eine Analyse der beruflichen Bildung in Lateinamerika (Mexiko, Brasilien, Kolumbien)

24. Februar 2021, 10:30-12h: Eine Analyse der beruflichen Bildung in Nordafrika (Marokko, Tunesien, Ägypten)

24. März 2021, 10:30-12h: Eine Analyse der beruflichen Bildung in Indien und Südostasien (Indien, Indonesien, Philippinen, Vietnam)

20. April 2021, 10:30-12h: Eine Analyse der beruflichen Bildung im Westbalkan (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo)

Wenn Sie auf den jeweiligen Termin klicken, gelangen Sie zur Anmeldung für das Zoom-Meeting. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir freuen uns, Sie bei einem oder mehreren Terminen zu begrüßen. Bitte melden Sie sich für jeden Termin einzeln an. 

13h30 - 15h
Veranstaltung
online: Youtube-Livestream
DeZIM Institut

Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) lädt zum 5. DeZIM Talk ein. Thema ist "Die Westbalkan-Regelung – ein Modell für die Arbeitsmigration nach Deutschland?"

Die sogenannte Westbalkan-Regelung wurde im Jahr 2016 eingeführt und kürzlich bis Ende 2023 um drei weitere Jahre verlängert. Sie erlaubt es Bürger*innen aus sechs Staaten des westlichen Balkans, zum Arbeiten nach Deutschland zu kommen, ohne vorher ihre berufliche Qualifikation oder ihre Sprachkenntnisse prüfen zu lassen. Seit 2020 gilt dabei eine Obergrenze von 25.000 Visa – mehr dürfen deutsche Botschaften pro Jahr nicht vergeben. Zugleich wurden diese sechs Länder zu „sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt, um den Zuzug von Asylsuchenden aus der Region zu verringern. Seitdem kommen deutlich mehr Arbeitsmigrant*innen nach Deutschland als zuvor. Zugleich ist die Zahl der Asylanträge aus der Region deutlich zurückgegangen.

Einige Beobachter*innen sehen die „Westbalkan-Regelung“ als Erfolgsmodell und als Vorbild auch für andere Weltregionen. Doch an dieser Regelung gab und gibt es auch Kritik. Das betrifft nicht nur die Einschränkung des Asylrechts. So müssen viele Menschen, die ein Visum zur Arbeit in Deutschland beantragen, immer noch lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Manche Kritiker*innen fürchten auch, dass es in den Herkunftsstaaten zu einem „Braindrain“ kommt. Andere wenden ein, diese Form der Arbeitsmigration gehe an den langfristigen Bedürfnissen des deutschen Arbeitsmarktes vorbei, oder sie meinen, die Regelung habe sich durch das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das im Frühjahr 2020 in Kraft trat, erübrigt. Das DeZIM lädt interessierte TeilnehmerInnen ein, zusammen mit WissenschaftlerInnen und Politik über diese Fragen über einen YouTube-Livestream zu debattieren.

11h30 - 12h30
Veranstaltung
Online
NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge
Gemeinsam mit dem Forschungsprojekt „Integration von Geflüchteten in ländlichen Räumen“ des BAMF beleuchtet NUiF die Herausforderung bei der Beschäftigung und Integration von Geflüchteten im ländlichen Raum.

Deutschland hat eine einzigartige Unternehmensstruktur. Viele erfolgreiche Unternehmen haben ihren Firmensitz außerhalb der Großstädte. Gerade auch für diese Unternehmen ist es wichtig, Fachkräfte zu finden und zu halten. Geflüchtete hier als Arbeitnehmer zu gewinnen, ist allerdings nicht ganz einfach: Es fehlt das engmaschige Netz an sozialen Trägern und Anbietern von Sprachkursen und viele Geflüchtete bleiben verständlicherweise in den größeren Städten, wo sie eine entsprechende Community vorfinden. Wie man diese Hindernisse überwinden und Geflüchtete erfolgreich beschäftigen kann, erfahren Sie in diesem Webinar. Dabei werden die Forschungsergebnisse von Erfahrungsberichten aus dem Unternehmensalltag flankiert.
 
10h30 - 11h
Veranstaltung
Online
NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge

Um frisch und gut informiert ins neue Jahr zu starten, ladet NUiF ganz herzlich zur digitalen Online-Reihe #NUiFerklärt ein.

Jeden Donnerstag von 10:30 bis 11:00 Uhr wird Ihnen ein Thema rund um die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten kurz und knackig erklärt, um mit Ihnen in den Austausch zu kommen und Ihre Fragen zu beantworten.

Am Donnerstag den 14.01 geht es um das Thema "Wer darf wann arbeiten?" Gemeinsam wird ein Blick in die Aufenthaltspapiere geworfen, gezeigt welche Zugänge zum Arbeitsmarkt bestehen und welche Institution ggfs. zustimmen muss.

Die Teilnahme an der Online-Reihe #NUiFerklärt ist wie immer kostenfrei.

Unter diesem Link können Sie sich für Einzeltermine oder die gesamte Reihe anmelden.

Veranstaltung
Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA)

Im Jahr 2019 lebten etwa 21 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Das heißt: jede vierte Person ist selbst nicht in Deutschland geboren oder hat mindestens einen im Ausland geborenen Elternteil. Zuwanderung kann das Fachkräfteangebot erhöhen und einen unverzichtbaren Beitrag zum Wohlstand und zur sozialen Sicherung leisten. Vorausgesetzt es gelingt, die Neuzugewanderten, aber auch schon länger in Deutschland lebende Menschen mit ausländischen Wurzeln erfolgreich in den Arbeitsmarkt und als Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in die Unternehmen in Deutschland zu integrieren.
In dem Webinar stellen Ihnen Sarah Pierenkemper und Christoph Heuer die Ergebnisse einer KOFA-Studie zur kulturellen Vielfalt in deutschen Unternehmen vor. Sie erfahren, inwieweit deutsche Unternehmen kulturelle Vielfalt im eigenen Unternehmen fördern, wie sie Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen und welche Erfahrungen sie mit der Beschäftigung von Menschen mit ausländischen Wurzeln sammeln konnten.

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